Teamfähigkeit - Definition und ein Selbsttest


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Teamfähigkeit - Definition und ein Selbsttest

Im Folgenden erklären wir, was Teamfähigkeit bedeutet und wie diese gefördert werden kann. Außerdem kann jeder für sich selbst testen, wie gut die eigene Teamfähigkeit im Vergleich zu anderen ausgeprägt ist.

Definition und Bedeutung

Ein wichtiger Teilaspekt der Teamfähigkeit ist die Kooperationsfähigkeit. Es bezeichnet das Vermögen zur sozialen Zusammenarbeit. Neben der Kommunikationsfähigkeit ist Teamfähigkeit eine Schlüsselqualifikation, die am häufigsten in Stellenausschreibungen gefordert wird. Die Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit bedingen einander. Um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu ermöglichen, müssen die Teammitglieder über genügend Kommunikationsfähigkeit verfügen. Teamfähigkeit zählt zu den Sozialkompetenzen. Diese Kompetenzen sind nur schwer durch Kurse oder Seminare erlernbar. Vielmehr kann die Teamfähigkeit durch praktische Erfahrungen gestärkt werden. 

Synonym zur Teamfähigkeit

Die beiden Wörter Kooperationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft werden im Deutschen mit der Teamfähigkeit in Verbindung gebracht. Genauso wird Gruppenarbeit, Teamgeist und Hilfsbereitschaft häufig als Synonym zur Teamfähigkeit angesehen. 

Wie macht sich Teamfähigkeit bemerkbar?

Teamfähigkeit ist eine sehr abstrakte Eigenschaft, die sich schwer bei jedem Einzelnen feststellen lässt, sondern vielmehr in einer Gruppe sichtbar wird. Dort können die Gruppenmitglieder echte Teamfähigkeit beweisen, indem sie fair und respektvoll miteinander umgehen. Indem die Mitglieder ihre eigenen Entscheidungen kritisch hinterfragen und Ideen anderer gegenüber aufgeschlossen sind. Außerdem macht sich Teamfähigkeit durch eine vertrauensvolle Atmosphäre bemerkbar, durch Kompromissbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, offener und ehrlicher Umgang miteinander und vielem mehr. Somit ist Teamfähigkeit eng mit allen anderen Sozialkompetenzen verbunden, die für eine erfolgreiche Zusammenarbeit erforderlich sind. 

Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit fördern

Gute Teams entstehen nicht von heute auf morgen. Für ein starkes Team ist viel mehr erforderlich als nur mehrere Individuen mit hohen Sozialkompetenzen. Damit ein leistungsfähiges Team entsteht müssen die unternehmerischen Rahmenbedinungen passen. So ist eine der wesentlichen Voraussetzungen eine geeignete Führungskraft, welche vom gesamten Team akzeptiert wird. Weiterhin ist ein gemeinsames Ziel wichtig, welches alle Mitglieder kennen. Natürlich muss auch die Kommunikation und die Teamgröße passen, genauso wie unterschiedliche Charaktere im Team vertreten sein. 

Erforderliche Kompetenzen

In unserer Potenzialanalyse beschreiben wir die grundsätzlichen Kompetenzen, die jede Führungskraft, aber auch Fachkraft mitbringen sollte. Teamfähigkeit findet sich dort nicht wieder, weil es eher als Oberbegriff angesehen werden kann. Nur wenn jemand über genügend Sozialkompetenz verfügt und die Rahmenbedinungen stimmen, kann echte Teamfähigkeit in der Gruppe bewiesen werden.

FrageAnzahl
Meine Ansprüche möchte ich stets geltend machen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (10%), Stimme eher nicht zu (22.03%), Weder noch (37.29%), Stimme eher zu (30.68%), Stimme vollkommen zu (12.41%)
25171
Gelegentlich verzichte ich auf eigene Ansprüche, um eine Lösung zu finden.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (8.77%), Stimme eher nicht zu (12.62%), Weder noch (23.88%), Stimme eher zu (54.72%), Stimme vollkommen zu (35.59%)
20935
Mein liebster Kompromiss ist der faule Kompromiss!

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (60.48%), Stimme eher nicht zu (22.08%), Weder noch (13.07%), Stimme eher zu (4.37%), Stimme vollkommen zu (4.69%)
27111
Ich gebe jedem die Chance, seine Lösungsvorschläge zu präsentieren und versuche dann meinen eigenen durchzusetzen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (21.74%), Stimme eher nicht zu (31.67%), Weder noch (26.15%), Stimme eher zu (20.43%), Stimme vollkommen zu (14.81%)
24763
Die Weiterleitung von wichtigen Kontakten und neuen Kenntnissen behalte ich mir bis zur nächsten Besprechung vor.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (33.72%), Stimme eher nicht zu (36.58%), Weder noch (18.03%), Stimme eher zu (11.67%), Stimme vollkommen zu (7.37%)
26480
Ich leite Dienstbesprechungen so, dass meine Mitarbeiter und ich ein Ergebnis gemeinsam erarbeiten können.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (5.28%), Stimme eher nicht zu (7.54%), Weder noch (17.87%), Stimme eher zu (69.32%), Stimme vollkommen zu (84.23%)
15389
Mitarbeiter müssen aus eigener Initiative Informationen und Meinung an mich herantragen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (10.09%), Stimme eher nicht zu (23.02%), Weder noch (34.6%), Stimme eher zu (32.29%), Stimme vollkommen zu (15.33%)
24571
Nachdem Sie als Leiter neu eingestellt wurden, erfahren Sie, dass ihr Vorgänger einen sehr autoritären Führungsstil und strikte Hierarchien verfolgte. Wie werden Sie nun weiterarbeiten?

Häufigkeit der Antworten:
Da das Unternehmen scheinbar daran gewöhnt ist, in strikten Hierarchien und von einseitiger Anleitung geführt zu werden, nutze ich die Vorarbeit des ehemaligen Kollegens und setze seinen Stil fort. (5.69%), Zwar erfüllen Hierarchien durchaus seinen Zweck, jedoch sprachen die klaren Grenzen und Weisungsrichtungen meines Vorgängers nicht für effiziente Teamarbeit. aher setze ich auf mehr Zusammenarbeit. (50.71%), Sicher, ist es wichtig, klare Linien zu verfolgen. Dennoch vergewissere ich mich, ob das Kollegium mit einer Umstrukturierung und Öffnung der hierarchischen Grenzen bei Zusammenarbeit zustimmen würde. (41.93%)
27457
Ich versuche, bei der Lösung eines Interessenkonflikts auf die Interessen meiner Gegenseite zu zukommen, meine eigenen Anforderungen lasse ich dabei jedoch nicht fallen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (6.44%), Stimme eher nicht zu (10.28%), Weder noch (24.99%), Stimme eher zu (58.3%), Stimme vollkommen zu (42.04%)
19502
Kompromisse widersprechen meinem Durchsetzungsvermögen und werden in den meisten Fällen umgangen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (35.98%), Stimme eher nicht zu (38.12%), Weder noch (17.22%), Stimme eher zu (8.68%), Stimme vollkommen zu (5.03%)
26342
Sie stehen mit einer Arbeitsgruppe in Konflikt bezüglich der Arbeitsplanung und Zielsetzung des Projektes. Beide Parteien haben unterschiedliche Vorstellung. Sie...

Häufigkeit der Antworten:
werden Ihren Lösungsvorschlag ohne Rücksicht durchsetzen. (6.36%), werden auf die Interessen der anderen eingehen und versuchen, beide Parteien zu befriedigen. (55.66%), sind von Ihrem Plan überzeugt, nehmen sich aber ausreichend Zeit, Ihre Mitarbeiter zu überzeugen und um Verständnis zu bitten. (37.48%)
27435
Ein Deutsches Sprichtwort besagt: Lass dich in keinen Kompromiß, du verlierst die Sach’, das ist gewiß. Wie würden Sie dementsprechend in Konfliktsituationen handeln?

Häufigkeit der Antworten:
Meine Lösungswege sind so durchdacht, dass ich diese durchsetzen werde, ohne Kosten und Mühen zu scheuen. (5.79%), Ich bin mir bewusst, dass meine Interessen nicht immer vollständig durchzusetzen sind. Kompromisse sind daher unumgänglich und es kann durchaus Vorteile haben, der anderen Konfliktpartei wohlwollend entgegen zu kommen. (71.68%), Konflikte können nicht immer nur zu Gunsten einer Seite ausfallen. Dennoch setze ich alles daran, so viele meiner Ziele wie möglich umzusetzen, um meiner Linie folgen zu können. (22.44%)
4591
Wenn ich mit meinen Mitarbeitern kooperieren möchte, gelten für mich dieselben Pflichten und Regel wie für sie.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (6.41%), Stimme eher nicht zu (14.05%), Weder noch (20.5%), Stimme eher zu (59.03%), Stimme vollkommen zu (121.45%)
11329


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